Mittwoch, 4. April 2012

Hammer Studios reloadet


Kommen wir heute zu einem Film den ich im vorigen Post erwähnte. "The Woman in black" war wirklich gut, wenn nicht fantastisch! Dies war der erste Film von Hammer seitdem es wieder eröffnet wurde. Ich wr wie gesagt sehr interessiert in diesen Film, auch wenn Daniel Radecliffe auf dem Filmplakat fälschlicherweise als Frau benannt wird.
zunächst möchte ich allerdings allgemeine Kritik üben: Ein großes Problem, was ich mit Filmen dieses Genres habe ist, dass mir die Leute immer viel zu mutig oder wie Adrenalin-Junkies wirken. Jeder Mensch wäre schnellstmöglich aus dem Kaff an Englands Küste verschwunden nachdem dir eine art Geist in einem Haus weit weit draußen im Moor begegnet. Aber nicht so unseren Adrenalin-Junkies, denn unser lieber Mr. Kipps will einfach so die Nacht im Haus verbringen um zu arbeiten. Unser Mr. Kipps ist ansonsten durch und durch mutig und taucht fröhlich frisch durchs im Moor nach Leichen, bricht Gräber auf, rennt in brennende Häuser und springt auf Bahngleise (Aber sonst wäre es ja auch langweilig).
Kommen wir zum positiven: Daniel Radecliffe hat defenitiv den Sprung von Harry Potter zu seriöser Schauspieler geschafft. Er überzeugt durch Auftreten und Schauspiel perfekt. Das lustige ist, i Film wird relativ wenig gesprochen, weil eigentlich fast die ganze Zeit jemand allein in einem Haus rumhockt. Hinzuzufügen wäre, dass er auch seine Mimik verbessert hat und vermeidet das Harry Potter Grinsen. Er ist üprigens nur 5 cm größer als ich (Und das ist wirklich klein), was den amüsanten Effekt hat, dass Kinder nicht wirklich klein neben ihm erscheinen. Da wären wir auch schon beim Plot. Es geht um eine Dame die wie son Dementor aussieht, um Kinder, Abergläubige Dorfbewohner, sämtliche Tiere treten auf (hach ein Papagei hat Küstennebel geplappert), ausgestopfte Affen, Spieluhren und eine art Medium. Bis zum Ende habe ich nicht rausgefunden, was Mr. Kipps für einen Beruf ausübt, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass er eine art Anwalt/Immobilienmakler ist. Mich hat der Film vorallem durch die wahrhaftigkeit überzeugt, denn hier kommen keine Nazi-Aliens oder irgentwas Paranormales vor, sondern einfacher oldshool Grusel. Dann sei noch gesagt, dass der Fluch dieser schwarzen Frau nicht gebrochen wird, es aber eine etwas andere Art von Happy End gibt.
Zuletzt möchte ich den FSK ansprechen: "The Woman In Black" ist ab 12 Jahren freigegeben. Man bedenke, dass das harmlose "Matrix" ab 16 freigegeben ist und hier begehen Kinder laufend Selbstmord!? Die Frau in schwarz nicht zu vergessen! 12 jährigen Kinder, finde ich, sind nicht wirklich für diesen Film geeignet, aber darüber lässt sich streiten.

Last but not least
Maren

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